HTC 7 Mozart – Review

Nachdem Michael das HTC 7 Trophy bereits einem ersten Test unterzogen hat, schreibe ich nun das Review zum HTC 7 Mozart. Erst einmal möchte ich mich noch einmal bei HTC – bzw. der deutschen Presse-Agentur – für das Testgerät bedanken. Noch vor einem halben Jahr hätte ich im Leben nicht damit gerechnet, überhaupt als ernstzunehmender Blogger annerkannt zu werden. So macht das Ganze jedoch Spaß.

Doch kommen wir zum Review:

IMG 9801 HTC 7 Mozart   Review

Einleitung

Der Lieferumfang des HTC 7 Mozart gleicht exakt dem, was wir auch von anderen Geräten wie z.B. dem HTC 7 Trophy kennen: Ladekabel – bestehend aus Stecker für die Steckdose und USB-Kabel, Headset und das Gerät selbst. Mehr liefert HTC nicht mit.

Technische Daten

  • CPU: 1 GHz Snapdragon
  • Interner Speicher: 8 GB oder 16 GB
  • ROM: 512 MB
  • RAM: 576 MB
  • Abmessungen: 122 x 68 x 11,2 mm (Höhe x Breite x Tiefe)
  • Kamera: 8-Megapixel mit Xenon-Blitz und 720P Videoaufnahme
  • Display: 3,7″ (480×800 Pixel WVGA)
  • Anschlüsse: 3,5-mm-Audioanschluss, Standard Micro-USB-Anschluss
  • Sonstiges: Bluetooth 2.1, WLAN b/g/n, GPS
  • Gewicht: 130 g inkl. Akku

Form und Design

Anders als das HTC 7 Trophy erinnert das Mozart von den Größenverhältnissen schon eher an die Mehrzahl der aktuell erhältlichen Smartphones wie iPhone 4 oder HTC Desire. Die Akkuklappe des HTC Mozart besteht, anders als bei den sonstigen Windows Phone 7 Geräten, aus einem dreiteiligen Plastik-Teil, welches allerdings nur ein Stil-Element darstellt.

Zudem befindet sich auf der Rückseite logischerweise die 8 MegaPixel-Kamera, der Xenon-Blitz und der Lautsprecher für Spiele, Apps, Filme oder Musik, welcher allerdings ziemlich klein geraten ist.

Auf der Oberseite finden wir dann, wie vom HTC Trophy bekannt, den 3,5mm Klinkenanschluss für Kopfhöhrer sowie den An-/Aus- und Standby-Knopf.

Auch die Vorderseite bietet wenige Überraschungen: Die drei von Microsoft vorgegebenen, Touch-Sensitiven Navigationstasten sind ebenso vorhanden wie der Lautsprecher zum Telefonieren. Viel Spielraum für Innovationen lässt Microsoft den Herstellern hier allerdings ohnehin nicht.

Akkulaufzeit des HTC Mozart

Die Akkulaufzeit des HTC Mozart ist ähnlich “lang” wie die des HTC Trophy. Bei ständiger Nutzung ist es schwer, mit dem Gerät über den Tag zu kommen ohne eine Steckdose aufsuchen zu müssen. Jedoch muss man ganz klar sagen: Die meisten aktuellen Smartphones leiden an diesem Problem.

Beschränkt man sich auf Telefonie oder SMS, so hällt das Gerät ca. 2 Tage ohne Akkuladung durch. Diesen Wert erreicht man allerdings wirklich nur, wenn man WLAN und andere Stromfresser deaktiviert hat sowie mit dem Gerät nicht im Netz surft oder spielt.

Die Akkulaufzeit des 1300 mAh Akkus liegt dennoch definitiv im normalen Bereich eines Smartphones. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Kamera

Die 8 MegaPixel Kamera des HTC Mozart gilt als das absolute Argument für das Gerät. Das HTC Trophy beispielsweise verfügt hier lediglich über eine 5 MegaPixel Kamera. HD-Videos in 720p nimmt auch das HTC Mozart in sehr guter Qualität auf.

Dank Xenon-Blitz lassen sich auch in dunklen Umgebung Fotos schießen, jedoch sollte man hier keine großen Erwartungen haben. Das HTC Mozart verfügt über eine durchschnittliche Kamera, die zwar für Schnappschüsse ausreicht, jedoch mit einer “echten” Digitalkamera nicht vergleichbar ist. Aber auch hier muss man ganz klar sagen: Wer wirklich gute Fotos machen möchte, nutzt wohl kaum ausschließlich sein Smartphone.

Display

Das Display des HTC Mozart ist definitiv eine der Stärken des Gerätes: Die Farben wirken kräftig und ausgeglichen. Der Kontrast des Displays ist ebenfalls sehr gut. Im direkten Vergleich zu unserem HTC Trophy bietet hier das HTC Mozart ganz klar das bessere Display.

Auch den Vergleich mit einem iPhone 4 muss das Gerät nicht scheuen. Vergleichsfotos werde ich nachreichen, wenn ich das Gerät erneut in der Hand halte. Leider musste ich das Testgerät zu früh an HTC zurückschicken, sodass ich diesen Vergleich nicht mehr durchführen konnte.

Fotos des HTC Mozart

Fazit

Wer ein Windows Phone 7 Smartphone mit einem hervorragenden Display, einer hochauflösenden Kamera und einem wirklich guten Sound haben möchte, der greift zum HTC Mozart. Gerade preislich ist das Gerät durchaus erschwinglich: Vor wenigen Tagen noch bot Amazon das Gerät für gerade einmal 355€ inkl. Versand an. Damit war das HTC Mozart kurzzeitig das günstigste Smartphone mit Windows Phone 7.

Wer lieber zu einem Vertrag greift, der kommt um T-Mobile momentan nicht drum herum. Das Gerät ist dort exklusiv verfügbar.

Es sei noch gesagt, dass alle auf dem Markt erhältliche Geräte mit einem T-Mobile Branding ausgestattet sind. Das Branding besteht allerdings nur aus vorinstallierten Apps und einem T-Mobile Startbildschirm. Außerdem wird man im Browser beim betätigen der Such-Taste auf die T-Mobile Seite weitergeleitet.

Von einem “echten” Branding kann hier aber dennoch, wie auch beim HTC Trophy, keine Rede sein.

Das HTC Mozart gibt es z.B. bei Amazon:

[amtap amazon:asin=B0046Z7R6U]