Erinnert sich eigentlich jemand, vielleicht die älteren Semester unter uns, noch an Run DMC? Die US-amerikanischen Hip-Hopper, die sich nach zwanzig Jahren 2002 auflösten, traten erstmals 1982 in Erscheinung. Für einen größeren Bekanntheitsgrad der Band, die sich im New Yorker Stadtteil Queens gründete, sorgte auch, dass Adidas die drei Musiker für seine Sportschuhkollektionen gewann, so dass diese sich am Ende gar mit dem Song „My Adidas“ revanchierten. Es war eine Win-Win-Situation, beide Parteien profitieren davon.
Was das alles mit Microsoft und Windows Phone zu tun hat? Nun, der US-Konzern aus Redmond lässt wahrlich nichts unversucht, um die Smartphones mit dem eigenen mobilen Betriebssystem WP 7.5 an den Mann zu bringen und eine breite Community zu schaffen. Die Botschaft soll lauten: Wer ein Smartphone mit Windows Phone nutzt, ist hipp, geht mit der Zeit, liegt voll im Trend. Um das zu vermitteln, ist Microsoft jedes Mittel recht. Vor allem aber das Medium dieser Zeit: Facebook.
Topacts im Tape Club: Bodi Bill und Thavius Beck
Dort können sich Fans der neuen Microsoft-Smartphones für diverse Partys anmelden, die genauso bunt plakatiert sind, wie die schicke Metro-Oberfläche von Windows Phone 7.5. Ausgesucht werden trendige Locations in Berlin, wie bei der Mango-Präsentation oder kurz vor Weihnachten eine Nacht in einem „Windows Phone 7.5 Hotel“. Am 21. Januar soll nun abermals die deutsche Hauptstadt herhalten. Dann lädt Microsoft alle Fans zu einer Party namens Windows Phone FM im Tape Club ein. Topacts sind Bodi Bill und Thavius Beck. Und wer keine limitierten Karten über Facebook ergattert, darf das ganze Spektakel via Livestream verfolgen. Bleibt nur die Frage nach Sinn und Unsinn solcher Veranstaltungen. Hilft es Microsoft tatsächlich, die Smartphones mit WP 7.5 attraktiver zu machen?

